Lesen gemeinsam erleben – mit dem Lesepicknick in der Gemeinde
Lesen kann überall stattfinden – und besonders viel Freude macht es gemeinsam. Mit dem Lesepicknick von Zeit.Punkt.Lesen können Bildungsgemeinden einen unkomplizierten Leseimpuls setzen und Kinder und Familien zum Lesen, Entdecken und gemeinsamen Erleben einladen.
Bildungsgemeinderätinnen und Bildungsgemeinderäte können das Lesepicknick kostenfrei ausborgen und in bestehende Aktivitäten in der Gemeinde integrieren. So wird aus einem vorhandenen Angebot mit wenig Aufwand ein sichtbarer Bildungsimpuls vor Ort.
Die Aufgabe im Überblick
Bildungsgemeinderätinnen und -räte setzen Bildungsimpulse in ihrer Gemeinde und machen unterschiedliche Formen des Lernens sichtbar und erlebbar.
Dazu umfasst unter anderem:
- Angebote für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich zu machen,
- Bildung in Veranstaltungen und Aktivitäten der Gemeinde einzubinden,
- Kooperationen mit Bildungsinitiativen und Partnerorganisationen zu nutzen.
Gerade Angebote, die kostengünstig unkompliziert in bestehende Veranstaltungen eingebunden werden können, bieten eine gute Möglichkeit, Bildung direkt zu den Gemeindebürgerinnen und -bürgern zu bringen.
Gelungenes Beispiel aus der Bildungsgemeinde Niederhollabrunn
Elli Wolfinger, Bildungsgemeinderätin und Bildungsehrenamtliche im BHW Korneuburg, hat das Lesepicknick von Zeit.Punkt.Lesen für das örtliche Ferienspiel ausgeborgt. Das Ausleih-Material umfasst Bücher, Lesespiele und -materialien sowie Sitzsäcke, Pölster und vieles mehr, um einen idealen Pop-up-Leseplatz in der Gemeinde zu gestalten und zum Lesen einzuladen.
So wurde ein bestehendes Ferienangebot um einen Bildungsimpuls ergänzt: Kinder konnten Lesen und Geschichten in einer ungezwungenen Atmosphäre erleben. Das Lesepicknick verbindet dabei Leseförderung mit Gemeinschaft und macht deutlich, dass Lesen nicht nur am Schreibtisch oder in der Schule stattfindet.
Nach seinem Einsatz beim Ferienspiel wurde das Lesepicknick wieder retourniert und steht damit für weitere Aktivitäten zur Verfügung.
„Das Lesepicknick hat sich hervorragend in unser Ferienspiel inkludieren lassen und damit das Lesen dort hin gebracht, wo unsere Kinder ohnehin gemeinsam ihre Ferien verbringen.“
Elli Wolfinger, Bildungsgemeinderätin und Bildungsehrenamtliche in Niederhollabrunn
Warum dieses Beispiel gut funktioniert
Bestehende Angebote werden genutzt
Nicht jeder Bildungsimpuls muss von Grund auf neu entwickelt werden. Bildungsgemeinderätinnen und Bildungsgemeinderäte können auf vorhandene Angebote zurückgreifen und diese für ihre Gemeinde nutzen.
Bildung wird Teil des Gemeindelebens
Durch die Einbindung in das Ferienspiel kommt Leseförderung dorthin, wo Kinder und Familien ohnehin zusammenkommen.
Lesen wird zum gemeinsamen Erlebnis
Das Picknick schafft einen ungezwungenen Rahmen und verbindet Lesen mit Begegnung, Freizeit und Gemeinschaft.
Der organisatorische Aufwand bleibt überschaubar
Das Lesepicknick kann kostenfrei ausgeborgt und mit bestehenden Veranstaltungen kombiniert werden.*
Übertragbarkeit in die eigene Gemeinde
Das Beispiel lässt sich einfach auf andere Bildungsgemeinden in Niederösterreich übertragen. Das Lesepicknick kann beispielsweise bei einem Ferienspiel, Familienfest, einer Veranstaltung der Bibliothek oder als separater Lese-Aktionstag eingesetzt werden.
Bildungsgemeinderätinnen und Bildungsgemeinderäte können dabei auch Kooperationen vor Ort nutzen, um die Picknick-Materialien abzuholen, zurückzubringen und die Durchführung zu betreuen – etwa mit Bibliotheken, Bildungswerken, Vereinen oder anderen Bildungsehrenamtlichen. So kann mit überschaubarem organisatorischem Aufwand ein zusätzlicher Bildungsimpuls entstehen.
*Tipp: Das Lesepicknick von Zeit.Punkt.Lesen, dem Projekt zur Leseförderung des BhW Niederösterreich, steht Bildungsgemeinden als kostenfreies Angebot zur Verfügung. Das Ausleihformularund weitere Informationen sind online abrufbar unter: https://zeitpunktlesen.at/lesepicknick

